| Brückes 23 D-55545 Bad Kreuznach Tel.: 06 71 / 89 60 324 |
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| Ziel: Kurventechniken erlernen und verfeinern, Schräglage richtig einschätzen, den physikalischen Grenzbereich ERFAHREN. Der Spaß kommt bei diesem Training sicherlich auch nicht zu kurz. Und wenn jemand seinen Knieschleifern den Neuteile- Look nehmen möchte, können wir weiterhelfen . Dauer: 1 Tag / 8 Stunden Teilnahmevoraussetzung: Sicherer Umgang mit dem Motorrad, komplette Schutzkleidung Details: Da von Natur aus der aufrechte Gang für den Menschen vorgesehen ist, empfindet der untrainierte Mensch Schräglagen von mehr als 20 Grad als unangenehm. Diese Grenze im Kopf sorgt meist sogar dafür, dass wir willentlich so ohne weiteres gar keine größere Schräglage einnehmen können- auf zwei Beinen würden wir dabei nämlich einfach umfallen . Gefährlich wird dieser Umstand, wenn eine Kurve im Radius doch enger ist als zunächst angenommen oder wenn es sich um eine so genannte Hundskurve handelt, die zum Ende hin ihren Radius verringert- denn dann hindert uns unser Gehirn daran die physikalischen Grenzen auszunutzen. Der Fahrer hat subjektiv das Gefühl, an der Schräglagengrenze des Motorrads angekommen zu sein (nichts geht mehr) und legt sich logischerweise nicht weiter in die Kurve, obwohl es objektiv noch möglich ist. Vielmehr fährt er auf seinem zu großen Kurvenradius weiter und gerät unter Umständen von der Straße ab, auf die Gegenfahrbahn oder er bremst und stürzt. Diese natürliche Schräglagengrenze lässt sich durch Training verschieben bzw. ausbauen, um u.a. in heiklen Situationen, die noch vorhandenen Ressourcen ausschöpfen zu können. Auch das andere Extrem ist möglich: Der Fahrer glaubt, er sei noch relativ aufrecht und vergrößert bedenkenlos seine Schräglage, obwohl das Motorrad gar keine Reserven mehr hat. Die logische Konsequenz: Er stürzt. Die Frage lautet: "Wie schräg fühle ich mich subjektiv und wie schräg bin ich objektiv?" Kursinhalte:
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